
Targobank spendet erneut
Weitere 125.000 Euro helfen Familien bei Krebserkrankungen
Eine große Spende der Targobank in Höhe von 125.000 Euro ermöglicht die Weiterförderung der Projekte „Jung mit Krebs*“ und „Beratung Kinder krebskranker Eltern**“ am WTZ (Westdeutsches Tumorzentrum) Münster. Dank der ersten Förderung aus dem vergangenen Jahr konnte das WTZ die beiden spezialisierten Beratungsangebote für Krebserkrankte und deren Angehörige außerhalb der Regelversorgung etablieren, und Betroffenen damit eine umfassende Hilfestellung anbieten. | lwi
„Als Targobank ist es uns ein besonderes Anliegen, Projekte zu unterstützen, die Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in schwierigen Lebenssituationen konkrete Hilfe im Alltag und neue Zuversicht schenken. Mit unserer Förderung möchten wir dazu beitragen, die Projekte zukunftsfähig aufzustellen und ein Zeichen für ein ganzheitlicheres Versorgungskonzept von jungen Menschen mit Krebs und ihren Angehörigen setzen“, betont Stefan Witaszek, Ressortleiter Backoffice Operations bei der Targobank.
Prof. Hugo Van Aken, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, sowie der Geschäftsführer, Dr. Christian Lingg, sind dankbar für die Spende und ordnen deren Bedeutung für die Projekte ein: „Neben der medizinischen Hilfe stellen die sozialen Angebote der beiden Projekte eine wertvolle Ergänzung am WTZ Münster dar. Dank der Förderung durch die Targobank sind sie nun bis 2030 im aktuellen Umfang gesichert und können sogar weiter wachsen.“
Begleitet von durchweg positivem Feedback sei seit dem Beginn der Förderung auch die Nachfrage kontinuierlich gestiegen. „Diesem Wunsch unserer Patientinnen und Patienten nach einer Fortführung der Angebote möchten wir gerne nachkommen und die Unterstützungsangebote zudem weiter ausbauen“, umreißen Prof. Philipp Lenz, Geschäftsführer des WTZ Münster, und Prof. Annalen Bleckmann, Direktorin des WTZ Münster, die nächsten Schritte.
Die aktuelle Spende ermöglicht dafür eine Vielzahl an Maßnahmen – von strukturell-organisatorischen, wie der Finanzierung einer Vollzeitkraft für die übergeordnete Koordination beider Projekte, bis hin zu konkreten materiellen, wie der Beschaffung von Infomaterial, Kinderbüchern zum Thema Krebs und Trauer, Handpuppen oder Spielzeug, das den altersgerechten emotionalen Ausdruck fördert und die Angst reduziert. Daneben sollen zusätzliche Kultur- und Freizeitformate unter dem Titel „KulturMomente“ den Patientinnen und Patienten neue Impulse und einen lebensbejahenden Ausgleich bieten. Gruppenausflüge (z. B. in die Natur, Museen oder auf Sportveranstaltungen) mit fachlicher Begleitung, ein Café für Betroffene oder Einzelaktionen wie Kinobesuche, Theater- oder Zoogutscheine zur individuellen Nutzung und regelmäßige Aktionsnachmittage für Familien (z. B. Alpakawanderung, Plätzchenbacken) sind geplant. „Diese Angebote dienen nicht nur der Freizeitgestaltung, sondern sind gezielte Elemente psychosozialer Stabilisierung. Sie fördern Selbstwirksamkeit, soziale Integration und Resilienz in einer krankheitsbedingt belastenden Lebensphase“, erläutern Ärztin und Psychoonkologin Anika Kreutzer und Dipl. Psychologin sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Melanie Ramm, die die Projekte jeweils koordinieren.
*Das Angebot „Jung mit Krebs“ richtet sich an Menschen im Alter von 18 bis 39 Jahren, die neben den Herausforderungen des jungen Erwachsenenalters durch eine Krebserkrankung mit besonders hohen Belastungen konfrontiert werden.
**Das Angebot „Beratung Kinder krebskranker Eltern“ bietet Familien mit einem an Krebs erkrankten Elternteil individuelle Unterstützung, um die Resilienz der Familie zu stärken und den Kindern eine altersgerechte Auseinandersetzung mit der herausfordernden Situation zu ermöglichen.
Weitere Informationen: www.stiftung-umm.de
