Übersicht: EssenErstellt am: 09.09.2026

Die onkologische Versorgung am Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) der Universitätsmedizin Essen stand am 7. und 8. September im Fokus der Fachexperten von OnkoZert. Beim ersten Überwachungsaudit nach der erfolgreichen Rezertifizierung des Onkologischen Zentrums im vergangenen Jahr wurden erneut mehrere Bereiche des WTZ begutachtet.

Vor Ort wurden das Viszeralonkologische Zentrum, das Kopf-Hals-Tumor-Zentrum, das Kinderonkologische Zentrum sowie das Lungenkrebszentrum einschließlich Mesotheliomeinheit auditiert. Die Begehungen fanden wie bereits im vergangenen Jahr gebündelt im Lehr- und Lernzentrum (LLZ) der Universitätsmedizin Essen sowie an der Ruhrlandklinik statt. Insgesamt waren drei Fachexperten am Universitätsklinikum Essen und ein weiterer Experte an der Ruhrlandklinik im Einsatz.

Speiseröhrenkrebszentrum erstmals zur Zertifizierung angemeldet

Eine besondere Bedeutung hatte das Audit in diesem Jahr für das Speiseröhrenkrebszentrum innerhalb des Viszeralonkologischen Zentrums. Es war erstmals zur Zertifizierung angemeldet. Im Rahmen der Begutachtung konnten die Strukturen und Prozesse der spezialisierten Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Speiseröhrenkrebs umfassend vorgestellt werden. Der Fachexperte sprach anschließend die Empfehlung zur Erteilung des Zertifikats aus.

Die übrigen Zentren werden im Rahmen einer Auditzyklusreduktion bewertet.

Gemeinsam für eine hohe Versorgungsqualität

Das OnkoZert/DKG-Auditbietet neben der Überprüfung definierter Qualitätsanforderungen auch Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Im Mittelpunkt stehen dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Qualität der Behandlungspfade und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Versorgung. Die erneute Bündelung der Begehungen im LLZ schuf dafür auch in diesem Jahr kurze Wege und Raum für den Austausch zwischen den beteiligten Teams und den Fachexperten.

WTZ-Direktor Prof. Dr. Dirk Schadendorf dankt den zahlreichen beteiligten Mitarbeitenden für ihren Einsatz: „Die kontinuierliche Qualität unserer Krebsversorgung lebt vom Zusammenspiel vieler Berufsgruppen. Mein herzlicher Dank gilt allen, die sich auch in diesem Audit mit großem Engagement eingebracht haben.“