Übersicht: EssenErstellt am: 05.03.2026

Das australische Biopharma-Unternehmen Telix Pharmaceuticals hat eine Forschungskooperation mit dem Universitätsklinikum Essen zur PROMISE-PET*-Studie angekündigt. Mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) soll der prognostischen Wert von PSMA-PET-Untersuchungen bei Prostatakrebs optimiert werden. Die weltweit größte, multizentrische Beobachtungsstudie PROMISE-PET hat seit 2018 standardisierte Daten von über 15.000 Patienten aus mehr als 50 Einrichtungen gesammelt. PSMA-PET wurde im Rahmen dieser Studie bereits als neuer prognostischer Biomarker für Prostatakrebs bestätigt.

Die KI-Plattform von Telix, die auf einem automatisierten Maschinenlernverfahren basiert, soll helfen, klinisch relevante Prognosemodelle zu entwickeln, die Ärzt:innen bei der Behandlung von Prostatakrebs unterstützen. Sie nutzen dabei die Gallium-68-PSMA-11-PET-Daten und vergleichen sie mit bereits etablierten klinischen Risikomodellen. „Die KI-basierte Auswertung hat das Potenzial, unsere bisherigen Ergebnisse zu erweitern und über eine der weltweit größten PSMA-PET-Datensätze hinweg die Risikostratifizierung zu verbessern. Wir versprechen uns einen direkten Nutzen für die klinische Entscheidungsfindung und zukünftige Leitlinien“, so Prof. Dr. Wolfgang Fendler, Onkologische Forschung an der Klinik für Nuklearmedizin.

Weitere Informationen zur Studie unter:
https://www.promise-pet.org

Link zur englischsprachigen Meldung von Telix Pharmaceuticals: https://telixpharma.com/news-views/telix-joins-forces-with-university-hospital-essen-on-promise-pet-optimizing-patient-management-through-ai-enabled-psma-pet-imaging/

*PROMISE steht für: PROstate cancer Molecular Imaging Standardized Evaluation

Pressekontakt
Dr. Milena Hänisch
Dekanat, Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen
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Über die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen
Wissenschaft und Forschung auf höchstem internationalem Niveau und eine herausragende, exzellente Ausbildung zukünftiger Ärzt:innen: Diese Ziele hat sich die Medizinische Fakultät gesteckt und verfolgt sie mit Nachdruck. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Fakultät mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationaler Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakultät exzellente Ausbildungsmöglichkeiten.

Über die Essener Universitätsmedizin
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen sowie 15 Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und seit 2015 auf dem Weg zum Smart Hospital. 2020 behandelten unsere rund 10.000 Beschäftigten etwa 64.000 stationäre und 300.000 ambulante Patient:innen. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation, einem international führenden Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialist:innen mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum, einem überregionalen Zentrum der kardiovaskulären Maximalversorgung, hat die Universitätsmedizin Essen eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patient:innen. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer Schwerpunktsetzung in Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation.